Fremdwährungskonto Vergleich – Vorteile, Nachteile, Tipps, Hilfe zum Dollar Konto & Co

Fremdwährungskonto - Vergleich der Vorteile, Nachteile und Kaufkosten. Ein Ratgeber

Während versierte Anleger sich durchaus Gedanken darüber machen, wie sie ihr Kapital auch in anderen Währungen, beispielsweise auf einem Dollar Konto anlegen, kommen für die meisten Sparer üblicherweise nur Anlagen in Euro infrage. Hier stehen Tagesgeld und Festgeld ganz vorn in der Anlegergunst. Dabei ist ein Fremdwährungskonto eigentlich auch ein Tagesgeldkonto, nur mit dem Unterschied, dass die Währung eine ausländische ist. Damit folgt auch gleich der nächste große Unterschied: Auf einem Devisenkonto kann das das eingesetzte Kapital auch weniger werden. In unserem Fremdwährungskonto Vergleich erklären wir Ihnen die verfügbaren Angebote und analysieren die Vor- und Nachteile der Konditionen.

Währungen unterliegen zum Teil relativ großen Kursschwankungen, es gilt: Je exotischer die Devise, desto größer die Variabilität. Aber: auch die große Leitwährung, der US Dollar zeigt gegenüber fast allen Devisen in letzter Zeit eine hohe Variabilität. Trotzdem steht das Dollar Konto in Deutschland bei den Währungskonten vom Anlagevolumen her, an 1. Stelle.
Für Anleger ein Vorteil: Üblicherweise ist ein Fremdwährungskonto kostenlos, die Kontoführung ist gebührenfrei. Die Kreditinstitute bieten ein solches Konto auch unter Devisenkonto oder Währungskonto an.
Einige Banken eröffnen das Konto in fremder Währung nur dann, wenn der Kontoinhaber auch ein Girokonto in Euro oder ein Depot bei ihnen unterhält. Bei anderen Anbietern dagegen ist die Führung eines weiteren Kontos keine Voraussetzung für die Eröffnung eines Fremdwährungskontos.

Fremdwährungskonto Vergleich: Anbieter mit > 5 Devisenkonten im Angebot

 

Währung S Broker
S_Broker_Logo
Consorsbank
consorsbank_logo
maxblue
maxblue_logo
comdirect
Comdirect_logo
USD US Dollar + + + +
AUD Australischer Dollar + + + +
CAD Kanadischer Dollar + + + +
CHF Schweizer Franken + + +
CZK Tschechische Krone +
CNY Chinesicher Yuan
DKK Dänische Krone
GBP Britisches Pfund + + +
HKD Hongkong Dollar +
HUF Ungarischer Forint +
JPY Japanischer Yen + + + +
MXN Mexikanischer Peso +
NOK Norwegische Krone + + +
NZD Neuseeland Dollar +
PLN Polnischer Zloty + +
SEK Schwedische Krone + +
SGD Singapur dollar
TRY Türkische Lira + + +
ZAR Südafrik. Rand + + + +
Konto kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos
Provision nein 19,95 € nein 1,0%
Marge ja* ja** nein nein
Devisenkurs Devisenmittelkurs €-FX-Referenzkurs Geld/Briefkurs Geld/Briefkurs
Fixing HSBC Trinkaus EuroFX® DB Fixing Commerzbank
Kontoeröffnung über Depot, kostenlos*+* Depot,
kostenlos
Depot.
kostenlos
Währungskonto
zur Bank
hier geht es zur Bank S Broker Consorsbank maxblue comdirect

Margen

*S Broker: USD 0,003, AUD 0,02, CAD 0,006, CHF 0,002, PLN 0,1, GBP 0,002, HKD 0,05, NZD 0,02, JPY 0,24, NOK 0,025,
SEK 0,03, TRY 0,02, ZAR 0,1
*+* kostenloses Depot bei mind. 1 Trade/Quartal od. mind. 10.000 Euro Vermögensstand + mind. 1 Euro Vermögen im Depot bei S Broker

** Consorsbank: USD: 0,003, AUD: 0,025, CAD: 0,006, DKK: 0,02, GBP: 0,002, HKD: 0,15, JPY: 0,36, NOK: 0,024, SEK: 0,024, SGD: 0,03, ZAR: 0,15, NZD: 0,028, TRY: 0,05.

Eine Marge von 0,0030 beim USD bedeutet, dass die Bank 0,0030 beim Ankauf der Fremdwährung durch den Kunden (EUR Verkauf, USD Ankauf) vom Devisen(mittel)kurs abzieht und beim Verkauf (USD Verkauf, EUR Ankauf) aufschlägt.

Welche Fremdwährungen werden angeboten

Zu den häufig nachgefragten Währungen für ein Devisenkonto zählen:
US-Dollar (USD)
Britisches Pfund (GBP)
Japanischer Yen (JPY)
Schweizer Franken (CHF)
Australischer Dollar (AUD)
Neuseeland Dollar (NZD)
Norwegische Kronen (NOK)
Schwedische Krone (SEK)

Kostenlos – gebührenfreie Kontoführung für Privatkunden

Im Gegensatz zu vielen anderen Finanzprodukten ist die Führung eines Fremdwährungskontos für Privatkunden kostenlos. Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der comdirect.

Beispiel für ein kostenloses Fremdwährungskonto aus dem Preis- Leistungsverzeichnis der comdirect

Sollte Ihnen eine Bank für den Kontounterhalt und die Kontoverwaltung Gebühren berechnen, lohnt sich ein Gespräch mit einem Bankmitarbeiter unter Hinweis auf die Situation bei den Wettbewerbern. Falls Ihre Bank weiterhin auf ein Entgelt besteht, ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter zu empfehlen. In der folgenden Übersicht sind die wichtigsten Anbieter und die Gebühren für die Kontoführung angegeben.

Banken & Broker mit mehreren Währungen Kontoführung 
comdirect kostenlos
Consorsbank kostenlos
flatex kostenlos
maxblue kostenlos
S-Broker kostenlos
Banken mit nur USD Währung
BlueOrange kostenlos
FirstSave kostenlos
Greensill Bank kostenlos
IKB kostenlos
pbb direkt kostenlos
Volksbank Lübeck kostenlos
Bank nur NOK Währung
BN Bank kostenlos

Details zu den Konditionen der einzelnen Anbieter finden Sie in unserem Fremdwährungskonto Vergleich.

Anlagestrategien & Anlagedauer bei Währungskonten

Fremdwährungskonten eignen sich aufgrund der Kostenstruktur beim Kauf nicht für den Intraday Handel oder für einen sehr kurzen Anlagehorizont. Anleger, die Kapital nur Short Term anlegen, nutzen dazu üblicherweise andere Finanzprodukte, wie Optionsscheine, Forex oder den CDF Handel. Diese Produkte kommen aber aufgrund von eingesetzten Hebeln nur für erfahrende Trader infrage. Sparer eröffnen ein Fremdwährungskonto meist mit dem Ziel, langfristig von Kursgewinnen zu profitieren und dazu vielleicht noch Zinsen zu erhalten.

Die Auswahl der Währungen, in den das Konto geführt werden kann, hängt teilweise von den weltweiten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen ab. So zeichnet sich zum Beispiel Norwegen durch eine niedrige Staatsverschuldung aus, weshalb eine Geldanlage in NOK als weniger risikoreich gilt als in anderen Währungen. Beim US-Dollar handelt es sich um eine historische Leitwährung, von der sich viele Anleger aus aller Welt eine besondere Sicherheit versprechen. In jedem Fall müssen sich die Kontoinhaber eines Devisenkontos immer bewusst sein, dass ihr Guthaben dem Risiko von Kursschwankungen unterliegt. Gleichzeitig kann sich der volatile Devisenmarkt als Turbo für die Rendite von Währungskonten erweisen, wenn die Kursentwicklung günstig für den Kontoinhaber verläuft.

Passive Anleger

Kontoinhaber, die sich nicht um die Devisenanlage kümmern wollen haben meist einen längeren Anlagehorizont als aktive Anleger.

A. Diese Gruppe diversifiziert ihr Portfolio zu einem gewissen Prozentsatz in Devisen auf einem Fremdwährungskonto kurzfristige Kursgewinne stehen dabei nicht im Vordergrund. Es geht um eine langfristige Geldanlage um Kapital unterzubringen und eine Chance auf eine höhere Rendite als mit Staatsanleihen zu erhalten.

B. Bei dieser Anlegergruppe steht weniger das strategische Investment, als vielmehr ein Kursgewinn im Vordergrund.

Aktive Anleger

Bei dieser Kohorte geht es weniger um Laufzeit, als vielmehr um einen möglichst hohen Ertrag. Dazu beschäftigt sich der Investor aktiv mit dem Marktgeschehen und den vielen Einflussfaktoren auf das im Fremdwährungskonto gehaltene Währungspaar. Ist das avisierte Kursziel erreicht, wird die Fremdwährung verkauft.

Vorteile von Währungskonten

  • Diversifikation des Kapitals in einer Fremdwährung und Absicherung gegenüber möglichen Problemen des Euro (Eurokrise)
  • Potenzial auf Kursgewinne, in Abhängigkeit von der Laufzeit auch zweistellig
  • Relativ geringe Kaufkosten, wenn sich der Anleger vorab informiert und online ordert

Nachteil von Währungskonten

  • Währungskursverluste, auch schnell im zweistelligen Bereich möglich
  • Die Einflussfaktoren auf den Kursverlauf des Devisenpaares sind oft nur schwer einzuschätzen
  • Notenbanken können durch Presseerklärungen innerhalb von Minuten Währungskurse beträchtlichen beeinflussen

Angebote: Banken mit Fremdwährungskonten

Diese Banken bieten online Devisenkonten an: Benk, DAB Paribas (nur Geschäftskunden), comdirect, Consorsbank, flatex, maxblue, S Broker (über Fremdwährungskonto Sparkasse) Die Kontoeröffnung kann üblicherweise direkt auf der Webseite der Bank erfolgen. Bei einigen Banken ist es nicht möglich, Fremdwährungskonto als eigenständiges Produkt zu eröffne, es wird dann parallel ein Depot oder ein Girokonto mit eröffnet. Der Hintergrund dafür liegt darin, dass für die Abrechnungen der Währungstransaktionen ein weiteres Konto benötigt wird.

comdirect

Die comdirect gehört bei den Währungskonten zu den großen Anbietern für Privatkunden. Die Bank bietet ihren Kunden mit 12 Devisen ein umfängliches Angebot, dass nur von wenigen Wettbewerbern, wie der S-Broker erreicht wird. Das Fremdwährungskonto wird als Währungsanlagekonto bezeichnet. TRY, ZAR und AUD Einlagen werden verzinst. Diese Währungen können gehandelt werden:

Währung Kurzform Zins-Konditionen
Türkische Lira TRY 4,0 %.
Südafrikanischer Rand ZAR 2,0 %
Australischer Dollar AUD 1,0 %.
Ungarischer Forint HUF 0,0 %.
Polnischer Zloty PLN 0,0 %
Norwegische Krone NOK 0,0 %
Britisches Pfund GBP 0,0 %
Japanischer Yen JPY 0,0 %
Kanadischer Dollar CAD 0,0 %
Mexikanischer Peso MXN 0,0 %
Schwedische Krone SEK 0,0 %
US-Dollar USD 0,0 %

Quelle: comdirect.de

Voraussetzung für eine Fremdwährungskonto Eröffnung ist, dass das Konto privat genutzt wird.
Dollar Überweisungen möglich: US Dollar können sogar weltweit auf andere Konten überwiesen werden. Solche Transaktionen sind für Privatkunden von US Devisenkonten bei anderen Banken kaum möglich.
Kosten: Der An- und Verkauf von Devisen erfolgt zum Währungskurs der Commerzbank. Zusätzlich wird pro Transaktion ein Konvertierungsentgelt von 1% erhoben. Neukunden können hier ein Konto eröffnen.

ING Diba, DKB und Onvista Bank ohne Angebot

Viele Interessenten und auch Bestandskunden suchen vergeblich bei der ING, der Deutschen Kreditbank (DKB) und der Onvista Bank nach Fremdwährungskonten. Keine der 3 Institute hat ein entsprechendes Produktangebot.

Größeres Angebot bei den Filialbanken

Das Angebot wird größer, wenn Filialbanken mit berücksichtigt werden. So können bei Filialen der von Deutschen Bank oder der Sparkasse entsprechende Devisenkonten eröffnet werden. Obwohl vielfach nachgefragt, ist es für Privatkunden nicht möglich, bei der Commerzbank, der HypoVereinsbank oder der ING DiBa ein Fremdwährungskonto zu eröffnen.

Dollar Konto

Der Dollar ist die bekannteste Währung weltweit. Viele Rohstoffe wie Öl und Gold werden in USD notiert und gehandelt. Privatkunden nutzen ein Dollar Konto um damit auf Währungsgewinne zu spekulieren, oder um höhere Zinsen als auf Euro Einlagen zu generieren. Für international agierende Unternehmen sind Dollarkonten dagegen als Abrechnungs- und Zahlungskonten wichtig.

Für Privatkunden ist das Angebot in den letzten Jahren zunehmend größer geworden. Daran haben auch Zinsportale wie Weltsparen einen großen Anteil. Der Anleger kann zwischen Tagesgeld und Festgeld Dollar Konten wählen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Dollarkonto in Deutschland: Angebote Tagesgeld oder Festgeld für Privatkunden

Tagesgeld Festgeld
comdirect BlueOrange
Consorsbank Consorsbank
flatex FirstSave
IKB Greensill Bank
maxblue IKB
pbb direkt pbb direkt
S-Broker Volksbank Lübeck
Volksbank Lübeck

 

Wichtige Punkte bei der Eröffnung eines Devisenkontos durch Privatpersonen

Insgesamt sollten private Interessenten für ein Währungskonto auf folgende Punkte achten:

  • Berechnet die kontoführende Bank Kontoführungsgebühren?
  • Muss eine Mindestsumme eingezahlt werden?
  • Wie hoch ist das Konvertierungsentgelt für die Devisenkäufe und Devisenverkäufe?
  • Von einem Währungskonto als Anlagekonto ist keine Überweisung ins Ausland möglich!
  • Wird die Geldanlage auf dem Währungskonto verzinst?
  • Die Zinsen auf dem Währungskonto werden unter Umständen mit Steuern belastet!

Einige Banken verlangen einen Mindestbetrag, der sich als Guthaben in Fremdwährung auf dem Konto befinden muss. Während manche Anbieter lediglich umgerechnet 500 Euro auf dem Konto sehen möchten, kann der Mindestbetrag bei anderen Banken auf den Gegenwert von bis zu 25.000 Euro ansteigen. Anlegern, denen die geforderte Summe zu hoch ist, können sich stattdessen für den Kauf von Zinszertifikaten entscheiden, die in der gewünschten Währung angeboten werden. Die Anleger sollte aber darauf achten, dass Zinszertifikate nicht der offiziellen Einlagensicherung unterliegen, wie es bei Währungskonten der Fall ist. Sofern ein Devisenkonto bei einer Bank mit Sitz innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) geführt wird, ist das Guthaben bis zu umgerechnet 100.000 Euro gegen eine Insolvenz der Bank abgesichert.

Kosten: Konvertierungsgebühr als wesentliche Kostenquelle

Die Konvertierungsgebühr ist der wichtigste Kostenfaktor, den Kontoinhaber eines Kontos in Fremdwährung beachten sollten. Der Anlagebetrag in Euro wird in die Fremdwährung ungerechnet, indem der Anleger Euro verkauft und dafür eine andere Währung kauft. Einige Anbieter berechnen eine Pauschale von bis zu 1 % des Betrages als Konvertierungsentgelt. Es gibt aber auch Anbieter, die komplett auf das Konvertierungsentgelt verzichten und die sich mit der Geld-Brief-Spanne der Devisenkurse, auch als Spread bezeichnet, als Gebühr begnügen. Neben den Gebühren für den Devisenhandel ist auch entscheidend, zu welchem Kurs die Transaktionen abgerechnet werden. Zahlreiche Banken legen den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Abrechnung zugrunde, der werktäglich auf der Internetseite www.ecb.europa.eu veröffentlicht wird. Große Geldinstitute setzen auch ein eigenes Fixing fest, zu dem die Devisentransaktionen ihrer Kunden abgerechnet werden. Diese Kurse für fremde Währungen fallen für die Bankkunden in der Regel schlechter aus als der Mittelkurs der EZB.

Üblicherweise kein Zahlungsverkehr

Das Fremdwährungskonto einer Privatperson als Anlagekonto dient nicht dem allgemeinen Zahlungsverkehr. Das müssen Kontoinhaber beachten, die planen, die Miete für ein Ferienhaus oder die Zahlung für im Ausland gekaufte Waren über das Konto laufen lassen möchten. Die Kreditinstitute geben zwar an, dass die Guthaben auf dem Devisenkonto täglich verfügbar sind. Das bedeutet aber nur, dass der Kontoinhaber täglich die fremde Währung verkaufen und dafür eine Gutschrift in Euro erhalten kann. Ein Ausnahme macht die comdirect, die von US Währungskonten Überweisen innerhalb von Deutschland und auch weltweit ermöglicht.

Zinsen?

Nicht jede Bank zahlt Zinsen für Guthaben auf einem Devisenkonto. Einige Anleger entscheiden sich trotzdem dafür, einen Teil ihres Vermögens in fremder Währung anzulegen, weil sie einen Verfall des Euro befürchten. Wenn es sich um eine unverzinste Geldanlage handelt, kann der Kontoinhaber trotzdem einen Gewinn erzielen, indem er Kursschwankungen der Devisen nutzt. Bei einem rechtzeitigen Kauf und Verkauf von Währungen können Kursgewinne erzielt werden. Diese Gewinne werden nicht mit Steuern belegt, sofern der Kontoinhaber eine Spekulationsfrist von einem Jahr beachtet. Bei Verzinsung des Währungskontos oder bei einer Nichtbeachtung der Spekulationsfrist hingegen fallen Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer an.

Währungsgewinne – Währungsverluste ausgewählter Devisen

In der folgenden Tabelle sind die Veränderungen ausgewählter Währungen zum Euro innerhalb der letzten 12 Monate angegeben. Die Daten stammen von der comdirect.de. Aktuelle Kurse können auf der comdirect Webseite unter Informer > Märkte > Währungen abgerufen werden.
Beispiele: Anleger, die am 12.03.2018 Euro verkauft und Australische Dollar (AUD) gekauft haben, hätten am 12.03.2019 einen Kursverlust von 1,68%. Wer vor einem Jahr Türkische Lira (TRY) gekauft hat, müsste 30,6% Kursverlust hinnehmen. Der Kauf von US Dollar hätte dagegen ein Plus von 8,53% ergeben.

Fremdwährungen Kursentwicklung zum Euro. Stand 12.03.2019. Bezugszeitraum: 12 Monate. Quelle: comdirect.de.

Währungspaar Gewinn/Verlust bei Anlage in Fremdwährung
EUR/AUD -1,68 %
EUR/CNY 2,80 %
EUR/DKK -0,14 %
EUR/GBP 4,33 %
EUR/HKD 8,38 %
EUR/JPY 4,70 %
EUR/CAD 4,36 %
EUR/NZD 2,20 %
EUR/NOK -1,78 %
EUR/PLN -2,59 %
EUR/RUB -6,24 %
EUR/SEK -4,01 %
EUR/CHF 2,81 %
EUR/SGD 5,65 %
EUR/ZAR -10,84 %
EUR/TRY -30,60 %
EUR/USD 8,53 %

Einlagensicherung für Privatpersonen

Vorweg: Die Bundesregierung hat mit Wirkung zum 3. Juli 2015 die Einlagensicherungsrichtlinie der EU (RICHTLINIE 2014/49/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES) in Form des Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) umgesetzt.

Danach sind Einlagen in der EU bis zu maximal 100.000 Euro pro Person gesichert, auch in anderer Währung als Euro:
Laut Einlagensicherungsgesetz (EinSiG):
7 Umfang und Berechnung des Entschädigungsanspruchs
(3) Die Deckungssumme nach § 8 bezieht sich auf die Gesamtforderung des Einlegers gegen das CRR-Kreditinstitut nach Absatz 2, unabhängig von der Zahl der Konten, der Währung und dem Ort, an dem die Konten geführt werden. Quelle: EinSig Entschädigungsanspruch

Diverse Sicherungssysteme

Der Konkurs der Kölner Privatbank Herstatt im Jahr 1974 war das Initial der deutschen Privatbanken, für deutsche Anleger einen Sicherungsfonds zu gründen – den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Was genau sind aber Einlagen und wie ist die Einlagensicherung definiert?

Als Einlagen im Sinne der Sicherung sind alle Gelder von Nichtbanken definiert, die bei einer Bank auf einem Konto hinterlegt sind. Dazu gehören Guthaben auf Girokonten, Sparbüchern, Tagesgeld- und Festgeldkonten sowie Sparbriefe und seit 2015 auch Einlagen auf Festgeldkonten. Für Sparkassen gilt eine erweiterte Absicherung, welche auch Schuldverschreibungen und eigene ausgegebene Zertifikate der jeweiligen Sparkasse mit einbezieht.

100.000 Euro pro Kunde

Grundsätzlich gilt in der EWR eine gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde. Für Kunden deutscher Banken und Sparkassen bieten die unterschiedlichen Sicherungsfonds der privaten Banken, Sparkassen und des Raiffeisenverbundes jedoch deutlich höhere Sicherheiten. Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Einlagensicherung ist Vorschrift, die Mitgliedschaft in den jeweiligen zusätzlichen Einrichtungen jedoch nicht. Eingeschlossen in die gesetzliche Mitgliedschaft sind Zweigniederlassungen ausländischer Institute, welche eine Haftung über das Mutterhaus mit Sitz im europäischen Ausland nachweisen können. Für Anleger hat sich die Situation erfreulicherweise dahingehend verbessert, weil seit 2015 außereuropäische Fremdwährungen unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen. Vor 2015 war das nicht der Fall.

Während einige Privatbanken eine unlimitierte Haftung zusichern, ist die aktuelle Einlagensicherung durch den Bundesverband auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank pro Anleger limitiert. Diese Obergrenze wird jedoch sukzessive auf 8,75 Prozent bis zum Jahr 2025 abgesenkt. Die Sparkassen und der Raiffeisenverband gewähren demgegenüber eine unbegrenzte Einlagensicherung, die im Fall der Volks- und Raiffeisenbanken auch noch nie zur Hilfestellung herangezogen werden musste. Nach der Herstatt-Pleite sah die deutsche Kreditwirtschaft eine Notwendigkeit, die Spargroschen ihrer Kunden gegen eventuelle Verluste, im Fall Herstatt aus Devisenspekulationen, abzusichern. Auf europäischer Ebene besteht erst seit 1997 eine Verpflichtung der Banken, eine gesetzliche Einlagensicherung zu garantieren. Das letzte Update erfolgte 2015.

Geschäftskonto – Frendwährungskonten für Firmen und Selbstständige

Geschäftsleute, egal ob global agierende Unternehmen, Freiberufler oder Selbstständige, nutzen ein Devisenkonto sowohl zur Geldanlage als auch zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit ausländischen Geschäftspartnern. Sowohl für Exporteure als auch für Importeure bietet ein Währungskonto den Vorteil, dass sie die Preiskalkulation ohne Berücksichtigung von Schwankungen der Devisenkurse durchführen können. Das vereinfacht die Angebotserstellung ebenso wie die Buchhaltung eines Unternehmens. Bekannte Anbieter sind die Sparkassen, beispielsweise die Sparkasse Holstein.

Wenn eine Geldanlage auf dem Fremdwährungskonto einer Firma verzinst wird, erhöhen die Zinsen den Geschäftsgewinn. Das kann zu einer Erhöhung der Gewerbesteuer und anderer gewinnabhängigen Abgaben des Unternehmens führen. Außerdem beinhaltet jedes Konto in einer anderen Währung als Euro ein Wechselkursrisiko, wodurch sich auch finanzielle Verluste ergeben können. Auch dies müssen die Betriebe in ihren Büchern entsprechend berücksichtigen.

Umbuchungen

Zahlungseingänge auf einem Fremdwährungskonto als Geschäftskonto können sowohl durch Umbuchung von anderen Konten der Firma als auch durch Überweisungen aus dem Ausland und durch die Einreichung von Schecks in Fremdwährung erfolgen. Bei den meisten Banken sind Einzahlungen oder Auszahlungen von Bargeld nicht möglich. Das Unternehmen kann aber die Ausstellung einer Kreditkarte beantragen. So können Geschäftsleute das Konto auch auf Geschäftsreisen zur Zahlung ihrer Rechnungen nutzen.

Überweisungen von einem Devisenkonto sind nur in der Währung möglich, in der das Konto geführt wird. Manche Banken bieten den Kontoinhabern jedoch die Möglichkeit, Beträge von dem Fremdwährungskonto nicht nur in Euro zu konvertieren, sondern in eine andere Fremdwährung. Dazu muss das Unternehmen aber über ein weiteres Währungskonto in der Zielwährung verfügen, dem der konvertierte Betrag gutgeschrieben wird.

Neben einem Firmenkonto in Euro bieten zahlreiche Kreditinstitute ihren Kunden auch ein Fremdwährungskonto als Geschäftskonto an. Das Währungskonto stellt für Unternehmen eine sichere Kalkulationsgrundlage dar, da sie Zahlungen in Fremdwährung empfangen oder leisten können, ohne ein Kursrisiko einzugehen. Dadurch vereinfacht sich für eine Firma der internationale Zahlungsverkehr, sodass Zeit und Kosten gespart werden können. In einigen Ländern beschleunigt ein Fremdwährungskonto den Geschäftsabschluss, wenn der ausländische Käufer die Rechnung in seiner Heimatwährung bezahlen kann und nicht gezwungen ist, seinerseits Devisen zu kaufen. Falls das Guthaben auf dem Währungskonto verzinst wird, kann ein Unternehmen zusätzliche Einnahmen durch die Zinserträge erzielen.

Auslandzahlungen müssen nicht genehmigt werden

Wenn ein Unternehmen ein Fremdwährungskonto als Firmenkonto unterhält, kann sie auf dem Konto Zahlungen von ausländischen Kunden in unbegrenzter Höhe entgegennehmen. Auch Überweisungen an ausländische Empfänger sind ohne Genehmigung durch eine Behörde unbeschränkt möglich. Trotzdem müssen die Kontoinhaber in einigen Fällen für eine Statistik der Deutschen Bundesbank eine Meldepflicht beachten, sobald sie Beträge ab einem Gegenwert von 12.500,00 Euro ins Ausland überweisen oder aus dem Ausland erhalten. Die Meldepflichten sind in Paragraf 11 des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und in den Paragrafen 67 ff der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) geregelt und betreffen alle Auslandszahlungen, die nicht im Zusammenhang mit Wareneinfuhren, Warenausfuhren, Krediten oder Geldanlagen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr oder dem langfristigen Kreditverkehr zwischen Banken getätigt werden. Sowohl natürliche als auch juristische Personen unterliegen der Meldepflicht.

Daher müssen Unternehmen zum Beispiel Beraterhonorare, die von einem geschäftlich genutzten Devisenkonto an einen ausländischen Experten überwiesen werden, ab einem Betrag von umgerechnet 12.500 Euro an die Deutsche Bundesbank melden. Die Meldung erfolgt in elektronischer Form, wobei die Deutsche Bundesbank verschiedene Verfahren anbietet. Bis August 2013 wurde die Anzeige in Papierform durchgeführt, weshalb dem Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr das Formular Z1 anhing, das der Kontoinhaber des Fremdwährungskontos über seine Bank an die Bundesbank weiterleiten musste. Seit der Umstellung auf ein elektronisches Verfahren können die Betriebe, die ein Fremdwährungskonto als Geschäftskonto führen, die Meldung über das Allgemeine Meldeportal Statistik (AMS) oder über das bundesbankeigene ExtraNet abgeben. Aus den gemeldeten Zahlen erstellt die Deutsche Bundesbank die Zahlungsbilanz der Europäischen Währungsunion und der BRD. Die Daten werden nur für kurze Zeit gespeichert und nicht an andere Behörden, wie zum Beispiel das Finanzamt, weitergegeben.

Nicht jede Bank bietet ein Währungskonto als Firmenkonto an

Einige Kreditinstitute bieten überhaupt keine Firmenkonten an oder die Unternehmen können das Geschäftskonto ausschließlich in Euro eröffnen. Selbst wenn eine Bank oder Sparkasse Währungskonten für Geschäftskunden im Angebot hat, fällt das Währungsangebot bei jedem Institut anders aus. Diese gängigen Fremdwährungen ermöglicht jedoch fast jede Bank, die geschäftlich zu nutzende Devisenkonten anbietet.
Wenn eine Firma Geschäftsbeziehungen zu Abnehmern oder Lieferanten in mehreren Ländern mit unterschiedlicher Währung unterhält, empfiehlt sich die Eröffnung mehrerer Devisenkonten in den jeweiligen Fremdwährungen. Dabei müssen die Unternehmen beachten, dass bei einigen Kreditinstituten zusätzlich ein Geschäftskonto in Euro unterhalten werden muss. Während einige Banken die Gebühren für das Währungskonto dem Konto selbst in Fremdwährung belasten, rechnen andere Institute die Gebühren in Euro um und buchen sie von dem Euro-Geschäftskonto ab. Auch bei einer Kontoauflösung erfolgt die Umrechnung des Kontoguthabens in Euro und die anschließende Überweisung des Betrages auf ein in Euro geführtes Konto.

Diese Praxis sollten die Unternehmen bei der Schließung eines geschäftlichen Devisenkontos beachten, da sich durch Kursschwankungen erhebliche Differenzen zu dem ursprünglich eingezahlten Kapital ergeben können. Dies ist jedoch das einzige Kursrisiko, das die Kontoinhaber eines Währungskontos eingehen.

Auslandsüberweisung: Ein Devisenkonto als Geschäftskonto schützt vor Kursschwankungen

Ein Devisenkonto bieten Exporteuren und Importeuren vor allem den Vorteil, dass sie Zahlungen in einer fremden Währung akzeptieren beziehungsweise leisten können, ohne Devisen kaufen oder verkaufen zu müssen. Dadurch lassen sich für ein Unternehmen Umrechnungsverluste vermeiden und die Preiskalkulation für das Grundgeschäft gestaltet sich einfacher. Sobald die Rechnung eines ausländischen Lieferanten zur Zahlung fällig ist, kann der Zahlungspflichtige elektronisch oder schriftlich die Überweisung zulasten seines Devisenkontos in Auftrag geben.
Dazu muss der Überweisungsauftrag in derselben Währung erteilt werden, in der das Währungskonto geführt wird. Falls die kontoführende Bank die Auslandsüberweisung nicht innerhalb ihres eigenen Hauses oder Bankenverbundes ausführen kann, müssen fremde Kreditinstitute im Heimatland des Empfängers eingeschaltet werden. Dies kann die Gebühren für die Auslandsüberweisung erhöhen. Dabei haben die Vertragsparteien die Wahl zwischen folgenden Modellen zur Übernahme der Gebühren einer Auslandsüberweisung:

  • Der Auftraggeber zahlt sowohl die inländischen als auch die ausländischen Gebühren (Kennziffer 1)
  • Der Zahlungsempfänger zahlt sowohl die inländischen als auch die ausländischen Gebühren (Kennziffer 2)
  • Der Auftraggeber zahlt die inländischen Gebühren, der Zahlungsempfänger übernimmt die Gebühren der Banken in seinem Heimatland (Kennziffer 0)

Die in Klammern angegebenen Kennziffern finden sich auf dem Vordruck des Zahlungsauftrags im Außenwirtschaftsverkehr, der auch noch andere Kennziffern zur Vereinfachung der Auftragserteilung bereithält:

  • Ausführungsart Kennziffer 0 = Standardüberweisung über das internationale Abwicklungssystem SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication)
  • Ausführungsart Kennziffer 1: eilige SWIFT-Überweisung
  • Ausführungsart Kennziffer 2: Scheckziehung auf das Kreditinstitut beziehungsweise den Zahlungsdienstleister
  • Ausführungsart Kennziffer 3: Scheckziehung auf den Kontoinhaber

Außerdem enthält der Zahlungsauftrag verschiedene Weisungsschlüssel, wie die Bank des Zahlungsempfängers oder der Zahlungsempfänger selbst über die Überweisung informiert werden sollen. Zur Auswahl stehen keine besondere Weisung, Avis an die Empfängerbank, Benachrichtigung des Zahlungsempfängers per Telefon beziehungsweise Fax und Auszahlung an den Empfänger nur gegen persönliche Legitimation.

Häufig keine Daueraufträge möglich

Daueraufträge oder Barauszahlungen zulasten eines Fremdwährungskontos als Geschäftskonto sind in der Regel nicht möglich. Einige Banken und Sparkassen richten einen Überziehungskredit für ein Währungskonto ein, während andere Banken eine Kontoüberziehung nicht erlauben. Stattdessen ist die kontoführende Bank berechtigt, einen Sollsaldo auf dem Fremdwährungskonto zulasten des Euro-Geschäftskontos des Unternehmens auszugleichen. Dazu erfolgt die Umrechnung des Überziehungsbetrages von Euro in die Fremdwährung zu dem Umrechnungskurs, der am Tag der Kontoüberziehung festgesetzt wird. Für den Devisenkauf berechnen die Banken Konvertierungskosten. Je exotischer die Währung ist, in der das Devisenkonto geführt wird, umso höher fallen in der Regel die Konvertierungskosten aus.

Scheckeinreichung auf einem Devisenkonto für Unternehmen

Neben Überweisungen und Zahlungseingängen in Fremdwährung können Unternehmen zulasten eines Währungskontos als Geschäftskonto auch einen Scheck ausstellen beziehungsweise Schecks in einer anderen Währung einreichen. Das Scheckverfahren wird in vielen Ländern der Welt im Geschäftsleben angewandt, um Rechnungen schnell und direkt zu bezahlen. Wenn ein deutsches Unternehmen einen Scheck auf seinem Währungskonto einreicht, muss es einige Punkte beachten, um die Gutschrift zu erhalten:

  • Der Scheckeinzug unterliegt den nationalen Bedingungen des Ausstellerlandes.
  • Das Einlösungsrisiko richtet sich nach dem Betrag, der Bonität des Ausstellers, der Währung und der Bonität der bezogenen Bank.
  • Das Fälschungsrisiko ist relativ hoch.
  • Die kontoführende Bank im Inland schreibt den Gegenwert auf dem Währungskonto entweder unter Vorbehalt oder erst nach Erhalt des Gegenwertes gut.
  • Bei einer sofortigen Gutschrift muss der Kontoinhaber mit zwei bis fünf Arbeitstagen Valuta rechnen.
  • Der Vorbehalt ist unbefristet, weil der Scheckbetrag auch noch nach Monaten oder Jahren zurückbelastet werden kann.
  • Eine Gutschrift nach Erhalt des Betrages erfolgt in der Regel nach vier bis acht Wochen nach der Scheckeinreichung.
  • Auslandsschecks sind Orderschecks, die ausschließlich von dem in der Orderzeile angegebenen Begünstigten eingereicht werden können.
  • Die Indossamentenkette muss lückenlos sein, um Rückbuchungen zu vermeiden.
  • Die Gutschrift erfolgt abzüglich sämtlicher inländischer und ausländischer Kosten und Gebühren inklusive der Gebühren zwischengeschalteter Clearingbanken.
  • Die Kosten für eine Scheckeinreichung fallen höher aus als für eine Auslandsüberweisung.
  • Der Einreicher trägt das Risiko, dass der Scheck auf dem Postweg verloren geht oder gestohlen wird.
  • Auch Zahlungen per Auslandsscheck unterliegen gegebenenfalls den Meldepflichten der Deutschen Bundesbank.

News – aktuelle Nachrichten

29.03.2019 Betrifft USD Festgeld: Die IKB erhöht ab dem 29.03.2019 die Zinsen beim IKB USD Festgeld in den kurzen Laufzeiten bis 12 Monate wie folgt:

Laufzeit [Monate] Zinssatz bis 28.03.2019 [%] Zinssatz ab 28.03.2019 [%]
1 1,00 1,50
2 1,00 1,50
3 1,25 1,75
6 1,50 2,00
9 1,75 2,00
12 2,00 2,25
24 2,25 2,25
36 2,50 2,50

Die angehobenen Zinssätze sind in Fettdruck angegeben.