Pfund Euro – GBP EUR Umrechner kostenlos

Britische Pfund in Euro umrechnenInformationen für Anleger, die ein Fremdwährungskonto auf Britische Pfund (Pfund Sterling) eröffnen möchten und tagesaktuelle Kurse suchen. Auch beim Einkauf im Urlaub in England oder einem britischen Store im Internet ist der Pfund Wechselkurs und die übersichtliche GBP Umrechnungstabelle für gängige Einheiten sehr hilfreich. Das Devisenpaar Pfund Euro wird aktuell sehr stark von dem Brexit beeinflusst.

Euro in Britische Pfund:
EUR   =   GBP    

Britische Pfund in Euro:
GBP   =   EUR    

 

EUR GBP Währungsrechner

Mit dem Pfund Währungsrechner können schnell Beträge zwischen den beiden Währungen hin und her gerechnet werden.

Pfund Sterling Wechselkurse werden zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten benötigt: Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen in England und haben Zahlungsvorgänge in der Landeswährung. Urlauber nutzen die Gelegenheit zum Einkaufen in Großbritannien, oder an der Warenkasse muss bei einem britischen Shop in Pfund bezahlt werden. Mit unserem Pfund Euro Umrechner können Sie online und kostenlos bequem jeden gewünschten Betrag umrechnen. Einfach einen Wert in das freie Feld eingeben und auf den „Berechnen“ Button klicken. Der zum tagesaktuellen EZB Referenzkurs umgerechnete Betrag erscheint sofort.

Devisenkonto Vergleich

Umrechnungstabelle Euro in Britische Pfund und umgekehrt

Die Währungstabelle liefert den Wert für die gängigen Pfund und Euro Banknoten auf einen Blick. Eine Umrechnungstabelle ist insbesondere beim Einkauf vor Ort oder beim Shoppen im Internet hilfreich um beispielsweise den Betrag von 1 Euro in Pfund Sterling oder 1 Pfund in Euro zu kennen. Die Übersicht listet die Beträge für 1 Pfund, 5 Pfund, 10 Pfund über 100 Pfund, 1000 Pfund bis 5000 Pfund.

Umrechnungstabelle GBP – EUR

1 EUR = 0,88 GBP  1 GBP = 1,14 EUR
5 EUR = 4,38 GBP5 GBP = 5,71 EUR
10 EUR = 8,76 GBP10 GBP = 11,41 EUR
25 EUR = 21,90 GBP25 GBP = 28,54 EUR
50 EUR = 43,81 GBP50 GBP = 57,07 EUR
100 EUR = 87,61 GBP100 GBP = 114,14 EUR
250 EUR = 219,03 GBP250 GBP = 285,36 EUR
500 EUR = 438,05 GBP500 GBP = 570,71 EUR
1000 EUR = 876,10 GBP1000 GBP = 1141,42 EUR
5000 EUR = 4380,50 GBP5000 GBP = 5707,11 EUR

Aktueller Pfund Euro Kurs

aktueller Pfund Kurs - GBP EUR UmrechnerHier finden Sie den tagesaktuellen GBP Kurs. Die Angabe entspricht dem von der EZB veröffentlichten Referenzkurs, die Kursstellung erfolgt täglich 16:00 Uhr. Das Update hier erfolgt etwas zeitverzögert.

1 EUR = 0,8761 GBP
1 GBP = 1,1414EUR

 

Das Britische Pfund (GBP) Symbol £, Geschichte und Aktuelles

Die langlebigste Währung weltweit, die heute noch Gültigkeit hat, ist das britische Pfund. Seit circa 1.200 Jahren zahlen Menschen mit Münzen und Banknoten in britischen Pfund. Das Geld Großbritanniens ist auch als Pfund Sterling oder Pound Sterling bekannt und hat eine tiefgründige Geschichte.
Die englische Übersetzung lautet Great Britain Pound, wovon sich auch der Währungscode GBP ableitet. Als Währungssymbol nutzt Großbritannien den Anfangsbuchstaben der lateinischen Vokabel libra, die für Pfund steht. Der Buchstabe wird in der Schreibweise £ ausgeschrieben, um ihn als Symbol für die britische Währung zu kennzeichnen.

Gängige Münzen und Geldscheine

Großbritannien führte am 15. Februar 1971 das Dezimalsystem für seine Währung ein. Seitdem ist 1,00 GBP in 100 Pence aufgeteilt. Es werden Banknoten mit den Werten

Abb. 1: 50 Britische Pfund Banknote. Quelle: bankofengland.co.uk

5 £, 10 £, 20 £ und 50 £ herausgegeben. Die ebenfalls erhältliche 1-Pfund-Note stellt eine Besonderheit dar, da sie nur von der Royal Bank of Scotland gedruckt wird.

Seit dem Jahr 1960 ist auf allen britischen Geldscheinen ein Porträt von Queen Elisabeth II auf der Vorderseite zu sehen, ebenso wie auf den aktuellen Münzen (die Abbildung 1 zeigt einen 50 Pfund Schein). Die Konterfeis werden alle zehn bis zwanzig Jahre aktualisiert und dem Aussehen der britischen Monarchin angepasst. Münzen sind in den folgenden Stückelungen erhältlich:

  • 1 Penny
  • 2 Pence
  • 5 Pence
  • 10 Pence
  • 20 Pence
  • 50 Pence
  • 1 Pfund
  • 2 Pfund

Die Designs der Rückseiten der Münzen und Banknoten, die auf britische Pfund lauten, werden regelmäßig verändert. Dazu werden auch Wettbewerbe ausgetragen, den im Jahr 2008 der Brite Matthew Dent gewonnen hat. Seitdem findet sich auf der Rückseite der Münze mit dem Wert 1,00 GBP das komplette königliche Wappenschild. Die übrigen Münzen zeigen nur einige Teile des Royal Shield of Arms.

Viele Sonderformen des britischen Pfunds befinden sich im Umlauf

Bei den Münzen gibt es schon seit Jahrhunderten keine regionalen Prägeanstalten mehr. Die alteingesessene Royal Mint, übersetzt die königliche Münzprägeanstalt, mit Sitz in der walisischen Stadt Llantrisant bei Cardiff, prägt die Münzen für die vier britischen Landesteile England, Schottland, Nordirland und Wales. Die Münzen sehen alle gleich aus und werden in ganz Großbritannien akzeptiert.

Anders sieht es hingegen mit den Banknoten aus. Neben der Bank of England, der Zentralbank des Landes, sind auch mehrere Privatbanken berechtigt, eigene Banknoten zu drucken. Darüber hinaus geben einige Kanalinseln, wie Guernsey und Jersey, sowie die Isle-of-Man ihre eigenen Geldscheine heraus. Geschäftsreisende und Urlauber müssen darauf achten, in welchem Landesteil sie sich befinden und wie die Geldscheine aussehen, da nicht jede Banknote in ganz Großbritannien akzeptiert wird.

Einige Privatbanken drucken ihre eigenen britischen Pfund

Die einzigen Banknoten in britischen Pfund, die als gesetzliche Zahlungsmittel gelten, werden von der Bank of England gedruckt. Die Zentralbank Großbritanniens gibt die Geldscheine für die Landesteile England und Wales heraus, sie werden aber auch in Schottland und in Nordirland akzeptiert.

In Nordirland sind folgende Kreditinstitute berechtigt, Banknoten zu drucken:

  • First Trust Bank
  • die frühere Northern Bank, firmiert jetzt als Danske Bank
  • Ulster Bank
  • Bank of Ireland
  • In Schottland haben diese Banken die Lizenz zum Drucken der Geldscheine:
  • Royal Bank of Scotland
  • Bank of Scotland
  • Clydesdale Bank

Als einziges Institut gibt die Royal Bank of Scotland auch eine 1-Pfund-Note heraus, die jedoch häufig nur in Schottland an den Kassen von Geschäften oder Restaurants angenommen wird.

Das Schottische Pfund wird in England nicht immer akzeptiert

Die Banknoten der schottischen und nordirischen Banken unterscheiden sich in Farbe und Design von den Pfundnoten der Bank of England. Daher kann es Urlaubern passieren, dass sie mit dem Geld, das sie an einem nordirischen Geldautomaten abgehoben haben, nicht in England oder in Wales bezahlen können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, an einem Bankschalter die in einem andern Landesteil gedruckten Scheine in die Banknoten der Bank of England umzutauschen. Das gilt jedoch nicht für die eigenen Geldscheine der Inseln Jersey, Guernsey oder Isle-of-Man. Deren Banknoten sind als Binnenwährung nur auf der jeweiligen Insel gültig. Ihr Wert entspricht genau dem Wert des britischen Pfunds, die Scheine werden aber nicht in den vier Landesteilen Großbritanniens akzeptiert.

Inseln Jersey mit eigener Währung: Jersey-Pfund-Sterling (JEP)

Die Insel Jersey unterhält eine eigene Währung, das Jersey-Pfund-Sterling mit dem Code JEP. Im Inland wird auch das Britische Pfund akzeptiert, der Euro dagegen nur selten. Wichtig für Urlauber: Da deutsche Banken und auch die meisten europäischen Kreditinstitute das Jersey-Pfund-Sterling nicht umtauschen, sollten die Restbeträge in JEP möglichst in Jersey ausgegeben werden. Interessant ist, das der JEP Ankauf auch in der Datenbank von Google nicht geläufig ist: Die Eingabe JEP Ankauf führt auf der ersten Seite ausnahmslos zu Treffern mit „Jeep Ankauf“. Wertmäßig entspricht 1 JEP = 1 GBP. Die Währung wird vom Treasury and Resources Department – States of Jersey verwaltet.

Das britische Pfund und die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU)

Wie die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite unter erklärt, hat Großbritannien eine sogenannte „Opting-out-Klausel“ mit der Europäischen Währungsunion vereinbart. Es handelt sich bei der EWWU um einen Zusammenschluss der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Bereich der Geldpolitik sowie der Währungspolitik. Die Vereinbarung besagt, dass die Staaten der EU, die noch nicht den Euro zu ihrer Landeswährung erklärt haben, sofort der Europäischen Währungsunion beitreten müssen, sobald sie bestimmte Kriterien erfüllen. Die Kriterien werden auch Konvergenzkriterien genannt. Sie bestehen aus:

  • einer niedrigen Inflationsrate
  • der Höhe der langfristigen Nominalzinsen
  • einem geringen öffentlichen Defizit
  • der mindestens zweijährigen Teilnahme an „Wechselkursmechanismus II“

Auch wenn Großbritannien sämtliche Konvergenzkriterien erfüllen sollte, ist das Land aufgrund der Opting-out-Klausel nicht verpflichtet, das britische Pfund als Landeswährung abzuschaffen und den Euro einzuführen. Stattdessen hat die britische Regierung ausgehandelt, zunächst eine Volksabstimmung abzuhalten, um über die Zukunft des britischen Pfunds zu entscheiden.

Prognosen: It’s the Brexit stupied

Makro Research der Deka-Gruppe: Pfund Euro Prognose

Die DEKA Bank äußert sich differenziert, je nachdem wie der Brexit verlaufen wird. Bei einem harten Brexit ohne Vertrag sieht die Bank eine massive Abwertung des Pfundes zum Euro, bis hin zur Parität. Sollte es zu einem moderaten Brexit („weicher Brexit“) kommen, ist eher mit einer Aufwertung des Pfundes zu rechnen. Im letzteren Fall dürfte auch die Notenbank den Leitzins schneller anheben, als bislang angekündigt.

Prognose: Quelle DEKA

Zeit 08.03.2019 in 3 Monaten in 6 Monaten in 12 Monaten
EUR-NOK 0,86 0,86 0,86 0,85
Commerzbank

Die Commerzbank erwartet für das Pfund nur wenig Veränderung in den kommenden Monaten. Auch in den Szenarien der Bank spielt letztlich die Entscheidung über die Art des Brexit die wichtigste Rolle („Wir gehen weiterhin von einem geregelten Brexit aus. Aber die Unsicherheit bleibt noch lange hoch, so dass sich das Pfund bis auf weiteres nicht erholen wird“ Quelle: hier). Eine Vorhersage sei kaum möglich.

Prognose vom 2019 2020
Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2
Commerzbank 21.03.2019 0,86 0,87 0,86 0,87 0,87

 

Sydbank

Die Sydbank geht in Ihrem Ausblick für das Pfund von einer Aufwertung in den kommenden Monaten aus. Sieht allerdings auch die Risiken durch den Brexit. Dies ist die Prognose für EUR/GBP vom 3. Januar 2019.

3 Monate 86,6-89,6 (86,6-89,6)
6 Monate 85,7-88,6 (85,7-88,6
12 Monate 83,8-86,6 (83,8-86,6)

 

News – Aktuelle Nachrichten

28.03.2018 Die Danske Bank beschreibt die Situation für die nordischen Länder unter der Überschrift „Politische Risiken zusätzlich zu wirtschaftlichen Risiken“ wie folgt:

„Ein ungeordneter Brexit würde zu Problemen in der näheren Umgebung führen und viele nordische Unternehmen direkt treffen. Wenn dies eine kurzfristige Rezession oder zumindest eine Verlangsamung im Vereinigten Königreich auslöst, würde dies im übrigen Europa spürbar sein. In Bezug auf die direkten Auswirkungen würden nordische Exporteure wahrscheinlich Zölle für einige ihrer britischen Ausfuhren bekommen, und alle nordischen Länder haben einen Überschuss gegenüber dem Vereinigten Königreich bei Waren (aber ein Defizit bei den Dienstleistungen). Norwegen hat die meisten Exporte, aber 80% davon sind Öl und Gas, für die nach Regeln nur 2,5% Zölle gelten und für die die britische Regierung im Falle eines No-Deal-Brexit keine Zölle auferlegen will. Dänemarks beträchtliche Nahrungsmittelexporte müssten mit bedeutenderen Zöllen auskommen und wären zudem einem verstärkten Wettbewerb von Nicht-EU-Herstellern ausgesetzt. Der Gesamtwert der Agrarexporte nach Großbritannien beträgt jedoch nur 0,5% des dänischen BIP. Das Vereinigte Königreich ist nicht mehr so wichtig wie früher für die nordischen Länder, und wir erwarten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Wirtschaft.“

15.03.2019 Brexit-Deal-Erfolg könnte Pfund auf 1,36 drücken
Die dritte bedeutsame Abstimmung von Premierministerin Theresa May über ihren Brexit-Deal ist für die langfristigen Aussichten der Händler für das Pfund von entscheidender Bedeutung, sagt Matt Richardson, Senior Corporate Client Manager bei OFX. Er sagte gegenüber Matt Miller von Daybreak Europe, wenn May ihren Deal in seinem aktuellen Format durchdringt, könnte das Pfund seine derzeitige Handelsspanne durchbrechen und auf 1,36 steigen. Er diskutierte auch die Auswirkungen eines möglichen Handelsabkommens zwischen den USA und China auf den australischen Dollar. Quelle: Bloomerg