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SEPA: Begriff - Definition - Erklärung
Was ist SEPA? Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum
Der Begriff SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, was übersetzt einheitlicher europäischer Zahlungsraum bedeutet.
Was bedeutet SEPA?
Mit SEPA wird in Europa ein einheitlicher Standard für Zahlungsvorgänge bzw. Geldtransfers geschaffen, insbesondere auch für Infrastrukturen und technische Standards. Zweck ist die Gleichstellung innereuropäischer Zahlungen mit nationalen Zahlungstransfers, wobei mit einheitlichen Formularinstrumenten der SEPA-Überweisung und SEPA Lastschrift gearbeitet wird.
Durch SEPA sollen grenzüberschreitende Zahlungsvorgänge durch standardisierte Zahlungs-Formulare aller Mitgliedsländer vereinheitlicht und für den Bankkunden einfacher, kostengünstiger und schneller werden.
SEPA ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Bis zum 1. Januar 2010 gilt eine Übergangsfrist, bei der nationale Zahlungssysteme parallel zu den SEPA Verfahren gültig sind. Ab diesem Datum sollen alle Überweisungen, auch die innerhalb von Deutschland, als SEPA Überweisung durchgeführt werden. Dazu muß dann bei Überweisungen von einem Girokonto der BIC und der IBAN angegeben werden.
Für den Bankkunden ist im Zusammenhang mit unbaren Zahlungsvorgängen von SEPA interessant:
> SEPA Überweisung
> SEPA Lastschrift
> SEPA Kartenzahlungen
Während für die SEPA Überweisung und die SEPA Lastschrift jeweils einheitliche Verfahren vorliegen, wurden für die SEPA Kartenzahlung, was die rechtliche Seite und den Standard betrifft, nur Regeln vorgegeben, was den verschiedenen Debitkartensystemen einen Wettbewerb erlaubt.
Warum SEPA?
Der Hintergrund zur Entwicklung von SEPA ist u.a. ein wirtschaftlicher: Der unbare Massenzahlungsverkehr läuft in jedem Land hoch automatisiert und hoch effizient, das heißt für die Banken kostengünstig, ab.
Der Zahlungsverkehr zwischen den Ländern ist dagegen komplizierter, weil nicht die gleichen technischen Standards und Zahlungsabläufe benutzt werden. Dazu existieren unterschiedliche Rechtsvorschriften. So ist das Lastschriftverfahren nur in Deutschland und Österreich gängige Praxis, in vielen anderen Ländern dagegen unbekannt. Dadurch sind grenzüberschreitende Zahlungsvorgänge für die Geldinstitute relativ teuer, verglichen mit den Kosten auf dem Heimatmarkt.
Die EU hat aber die Banken mit der EU Verordnung (EG) Nr. 2560/2001 über grenzüberschreitende Zahlungen in Euro. 19. Dezember 2001, dazu verpflichtet, Zahlungstransaktionen innerhalb des SEPA Raumes , die über die Heimatlandgrenzen hinaus gehen zu denselben Kosten zu tätigen als wie Inlandsüberweisungen.
Aus diesem politischen Druck, aus dem unmittelbar ein Wirtschaftlicher resultiert wurde SEPA initiiert.
Wer steuert SEPA?
SEPA wird maßgeblich von dem European Payments Council (EPC) gemanagt.
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Tags: SEPA
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