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Dauerhafte markierung von Tieren durch RFID Chips:
Begriff - Definition - Erklärung - Information
Anwendungsbereiche der RFID-Technologie
Tierkennzeichnung mittles RFID Chips
Die RFID-Technik wird eingesetzt, um Haustiere zu identifizieren. Wird bei einem Grenzübertritt ein Haustier mitgeführt, ist entsprechend einer EU-Verordnung vom 1. Oktober 2004 ein Tierpass erforderlich. Um den Tierpass dem Haustier zuordnen zu können, ist die Registrierungsnummer häufig noch auf dem Tier tätowiert. Zukünftig ist jedoch eine elektronische Kennzeichnung vorgeschrieben, wofür sich die RFID-Technik ausgezeichnet eignet. Auch bei verloren gegangenen Haustieren ist die RFID-Technik nützlich, da über die Registrierungsnummer der Besitzer des Haustieres schnell ermittelt werden kann. Voraussetzung ist, dass die Nummer bei Tierschutzorganisationen oder beim Ordnungsamt hinterlegt worden ist. Die Transponder, die zur Tierkennzeichnung eingesetzt werden, haben die Größe eines Reiskorns und werden den Tieren mit einer Spritze an der linken Halsseite injiziert. Die Injektion verläuft für das Tier schmerzfrei und kann ohne Narkose durchgeführt werden.
Auch bei Nutztieren, wie Rindern und Schweinen, wird die RFID-Technik eingesetzt. Hier geht es vor allem darum, die Herkunft der Tiere und der aus ihnen gewonnenen Fleischwaren nachvollziehen zu können. Die BSE-Krise hat gezeigt, dass solche Informationen für den Verbraucherschutz von hoher Bedeutung sind. Zudem können auf dem Mikrochip des Transponders Daten über Krankheiten des Tieres und über eventuell verabreichte Medikamente gespeichert werden.
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