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Frequenzbereiche von RFID Systemen:
Begriff - Definition - Erklärung - Information
Die Frequenzbereiche in der RFID Technologie
RFID-Systeme arbeiten je nach Einsatzgebiet mit elektromagnetischen Wellen unterschiedlicher Frequenz. Dabei haben sich bestimmte Frequenzen im Langwellenbereich, im Kurzwellenbereich, im Ultra-Kurzwellenbereich und im Mikrowellenbereich für den Einsart der RFID-Technologie etabliert:
- Langwellenbereich zwischen 125 kHz und 135 kHz; Einsatzgebiete: Identifikation von Tieren, elektronische Wegfahrsperren, Zugangskontrollsysteme. Typische Bauformen sind Glasröhrchen-Transponder, Transponder in Plastikgehäusen, Smart Label und Chipkarten. RFID-Systeme in diesem Frequenzbereich sind anfällig auf Metall, da es durch Abschirmungseffekte die Kommunikation zwischen Transponder und Lesegerät stört.
- Kurzwellenbereich bei 13,56 MHz; Einsatzgebiete: elektronische Supermarkt-Kassensysteme, Kontrollsysteme beim Zugang zu Massenveranstaltungen, z. B. in Fußballstadien. Eine typische Bauform ist hier das Smart Label. Auch in diesem Frequenzbereich hat Metall einen negativen Einfluss auf das RFID-System.
- Ultra-Kurzwellenbereich von 869 bis 915 MHz; Einsatzgebiete in der Industrie und in der Logistik, z. B. die Erkennung und Erfassung von Paletten und Containern.
- Mikrowellenbereich bei 2,45 GHz; Einsatzgebiete vor allem in der Logistik für lange Reichweiten von mehreren Metern. In diesem Frequenzbereich ist darauf zu achten, dass Feuchtigkeit und Flüssigkeiten die Funktionsfähigkeit des RFID-Systems nicht beeinträchtigen.
Damit RFID-Systeme nicht mit elektromagnetischen Wellen anderer Anwendungen interferieren (Radio, Fernsehen) und so Störungen verursachen, sind nur bestimmte Frequenzbänder für die RFID-Technik einsetzbar. Meist werden daher Frequenzen benutzt, die als ISM-Frequenzen (Industrial – Scientific – Medical) international für Anwendungen in der Industrie, für Wissenschaft und Medizin reserviert sind.
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