MWST Rechner – hier online die Mehrwertsteuer Beträge berechnen

MwSt Rechner - Berechnungen für individuelle Steuersätze und voreingestellt 7% und 19%Auf den Rechnungen stehen immer die netto und brutto Beträge und die Mehrwertsteuer. Aber auf den Preisschildern von Waren ist nur der Bruttobetrag angegeben. Hier hilft unser: MwSt Rechner – einfach mit unser online Tool kostenlos den jeweils fehlenden Betrag ausrechnen.

Die Mehrwertsteuer erhebt der Staat auf jedweden Verbrauch, wie Produkte und Leistungen. Für Unternehmen ist es die Umsatzsteuer. Mit unserem Mehrwertsteuer Rechner können Sie ganz einfach die jeweiligen Beträge ausrechnen.

Der Preis für ein Produkt setzt sich zusammen aus den Beträgen

Netto + Mehrwertsteuer = Brutto

Egal ob Sie den Bruttobetrag aus dem Nettobetrag errechnen möchten oder umgekehrt. Auch können Sie leicht mit verschiedenen Mehrwertsteuersätzen Netto oder Brutto berechnen.

Bitte nur ein Feld ausfüllen:
+ =
Netto MwSt. Brutto
7%,
19%
oder
%
gewählter Mehrwertsteuersatz

Und so rechnet der MwSt Rechner

In dem linken Feld kann der Nettobetrag eingegeben werden. Wenn Sie dann bei „zu verwendenden Mehrwertsteuersatz“ 7% oder 19% anklicken, oder selbst einen Wert in das leere Feld eingeben und auf „Felder berechnen“ klicken, berechnet der MwSt Rechner automatisch die restlichen Werte.

Ein Beispiel:

Für den Nettowert werden 100 (Euro) eingegeben und als Mehrwertsteuersatz 19% gewählt. Der MwSt Rechner zeigt dann als Ergebnis den Betrag für die Mehrwertsteuer von 19 Euro und den Bruttobetrag von 119 Euro an. Wahlweise können Sie auch alle andern Größen berechnen. Für direkte Prozentrechnungen empfehlen wir unseren Prozentrechner.

Den Nettobetrag mit dem Umsatzsteuerrechner ermitteln

Ausgerechnet Carl Friedrich von Siemens soll die Idee für die Mehrwertsteuer gehabt haben, und der hatte damals noch keinen Mehrwertsteuerrechner. Allerdings wollte der Industrielle keineswegs eine neue Steuer einführen. Verkehrssteuern, die beim Verkauf einer Ware auf den Preis aufgeschlagen wurden, gibt es bereits seit Jahrhunderten. Er kritisierte mit seinem Konzept lediglich die damalige Umsatzsteuer.

Noch heute spricht man oft von der Umsatzsteuer. Unsere moderne Mehrwertsteuer unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt von der damaligen Umsatzsteuer. Sie wurde bei jedem Verkauf auf den vollen Verkaufspreis fällig. Heute wird die Steuer nur auf den Mehrwert gezahlt. Hat ein Unternehmen Vorprodukte gekauft und darauf bereits Steuern gezahlt, kann es diese beim Weiterverkauf auf die Steuerschuld anrechnen. Es ist deshalb für Kleinunternehmer meistens von Vorteil, wenn sie zum Ausweis der Mehrwertsteuer berechtigt sind, es ist dann die Umsatzsteuer. Dann müssen sie zwar ihren Kunden Steuern in Rechnung stellen. Die Steuer kann schnell mit einem Umsatzsteuer Rechner bestimmt werden. Firmenkunden können diese aber wieder auf ihre Steuerschuld anrechnen. Gleichzeitig können selbst gezahlte Umsatzsteuern geltend gemacht werden.

Kritik an den Steuersätzen

Verstummt sind die Kritiker deswegen nicht. Heute sorgen vor allem die unterschiedlichen Steuersätze für Ärger. Ursprünglich waren sie gedacht, um Geringverdiener zu entlasten und „wertvolle“ Produkte wie Bücher zu fördern. Auf Mieten wird deswegen keine Mehrwertsteuer fällig, auf Lebensmittel, Bücher und Zeitungen sieben und auf den überwiegenden Teil 19 Prozent. Die Prozentsätze können bei einem MwSt Rechner frei gewählt werden. Doch diese einfache Regel hat ihre Tücken im Detail. Tiernahrung wird mit nur sieben Prozent besteuert, Babywindeln dagegen mit 19, der Hamburger zum Mitnehmen mit sieben, zum im Schnellimbiss essen mit 19 Prozent. Wer die Fast-Food-Konzerne ärgern will bestellt deswegen schon mal einen Burger „zum hier essen“, um dann mit ihm hinaus auf die Straße zu marschieren.

Wissen

Russland erhöht Mehrwertsteuersätze 2019

Russland hat zum 1. Januar 2019 die Mehrwertsteuersätze erhöht

Im August nahm die russische Regierung Änderungen an der russischen Steuergesetzgebung vor, wobei die wichtigste Änderung eine Erhöhung der Mehrwertsteuersätze war. Die Änderungen sind am 1. Januar 2019 in Kraft getreten.

Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Der Standardsteuersatz wird von 18 auf 20% erhöht.
  • Der ermäßigte Steuersatz von 10% für bestimmte Lebensmittel, medizinische Geräte, Arzneimittel, Bildungs-, kulturelle und wissenschaftliche Materialien sowie für Kinderprodukte wird von der Mehrwertsteuererhöhung verschont.
  • Der Umsatz von Unternehmen und ausländischen Dienstleistern für E-Services wird jedoch auf 16,67% erhöht, verglichen mit den vorherigen 15,25%.

Darüber hinaus gelten im Rahmen der neuen MwSt-Vorschriften neue Registrierungs- und Meldepflichten.

  • Ausländische Anbieter von B2B-E-Services müssen die Umsatzsteuer bei den russischen Steuerbehörden registrieren lassen. Es gibt keine MwSt.-Registrierungsschwelle. Ausländische Anbieter müssen sich daher registrieren, wenn sie E-Services verkaufen oder russischen Kunden eine E-Services-Gebühr in Rechnung stellen, unabhängig vom Umsatzvolumen.
  • Darüber hinaus werden Mehrwertsteuer-Melde- und Überweisungspflichten sowie die Aufrechterhaltung eines E-Services-Vertriebsbuches verlangt.
  • Der Betrag der Mehrwertsteuer sowie die Steuernummer und der Registrierungscode für die Registrierung, die bei der Umsatzsteueranmeldung ausgestellt werden, müssen in der Rechnung gesondert angegeben werden.
  • Juristische Personen, Einzelunternehmer, Zweigniederlassungen oder Büros von in Russland registrierten ausländischen Unternehmen, die E-Services erwerben, werden von den neuen Mehrwertsteuervorschriften betroffen sein. Sie sind insbesondere nicht dafür verantwortlich, die Mehrwertsteuer von der Zahlung für elektronische Dienstleistungen einzubehalten, aber sie müssen ordnungsgemäß erstellte Rechnungen von den Lieferanten erhalten, um die Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen erheben zu können.
  • Die staatliche Registrierung der Firma, der Zweigniederlassung oder der Niederlassung ist das Hauptkriterium, um den Ort des Kunden zu Umsatzsteuerzwecken zu ermitteln (obwohl auch andere Kriterien wie der Ort des effektiven Managements zutreffen könnten).
  • Der Anbieter von E-Services oder ausländischen Vermittlerunternehmen (einschließlich der elektronischen Plattformen) haftet ausschließlich für die Mehrwertsteuer, und die entsprechenden Umsatzsteuererklärungen müssen vierteljährlich eingereicht werden.
  • Es gibt Ausnahmen von der Mehrwertsteuerpflicht für E-Services. Beispielsweise wird die Bereitstellung von Rechten zur Nutzung von Software (einschließlich elektronischer Spiele) und Datenbanken, die auf einer Lizenzvereinbarung beruhen, im Rahmen dieser neuen Maßnahme von der Mehrwertsteuer befreit.

Quellen:
Staatliches Steueramt Russland
KPMG

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