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Nachteile von Private Equity: die Risiken
Ein Engagement in Private Equity bietet neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile bzw. Risiken.
Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist die Zunahme der weltweiten Transaktionen im Bereich Private Equity. Die Übernahmen von Unternehmen durch Private Equity Gesellschaften sprengen die bisher gewohnten Dimensionen. Unternehmensaufkäufe im zweistelligen Milliardenbereich sind inzwischen an der Tagesordnung. Das birgt im Falle eines Scheiterns natürlich ein erhebliches Risiko.
Inzwischen haben sicht auf dem Übernahemmarkt auch die Verhältnisse von Angebot und Nachfrage zu Gunsten der Nachfrage verschoben. Das viele, von den Private Equity Fonds eingeworbene Kapital, muss angelegt werden. Global sind mehr als 1 Milliarde Euro im Spiel. Die Preise steigen dadurch und manch ein Unternehmen wurde bereits zu teuer eingekauft.
Auch die Fremdfinanzierung bei einer Übernahme nimmt immer größere Ausmaße an, so dass selbst die Staatsbanken und Finanzminister neue Regularien verlangen, um die Risiken einzudämmen.
Die Private Equity Fonds finanzieren nämlich teilweise die Übernahmen durch Kredite, die dann aber dem betroffenen Unternehmen aufgelastet werden. Hier ist es in letzter Zeit teilweise offensichtlich zu Exzessen gekommen. Beim Platzen solcher Großkredite kann es zu globalen Schieflagen im Finanzbereich kommen.
Für den Anleger in Private Equity besteht ein Nachteil, wenn es sich bei dem Engagement um eine Investition in ein Einzelunternehmen handelt. Das Risiko ist dann erhöht, da von dem Erfolg des Projektes die gesamte Performance abhängt. Hier sind Dachfonds oder die Investition in mehrere Zielfonds die bessere Entscheidung.
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