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Begriff & Definition von Private Equity
Der Begriff Private Equity bedeutet privates Beteiligungskapital. Umgangssprachlich wird mit Private Equity meist die Investition von Fonds in nicht börsennotierte Firmen verstanden, die später mit Gewinn wieder verkauft werden.
Private Equity bezeichnet Investitionen in späteren Phasen der Unternehmensentwicklung, z. B. zur Finanzierung einer Expansions- und Wachstumsstrategie.
Nicht selten dient Private Equity auch dazu, dem Management den Kauf des Unternehmens zu ermöglichen (Management Buy Out, kurz MBO) oder die Übernahme durch ein fremdes Management sicherzustellen (Management Buy In, kurz MBI). Einige Beispiele wie Auto-Teile-Unger, Burger King oder Gardena verdeutlichen, dass Private Equity in der Regel etablierteren Unternehmen mit Markterfahrung und -erfolg zur Verfügung gestellt wird. Somit ist das grundsätzlich bestehende unternehmerische Risiko einer Private Equity Investition eher geringer als das einer Venture Capital Investition.
Wachstumskapital kann ein Unternehmen folglich bei der Finanzierung in jeder Phase seiner Entwicklung begleiten – von der ersten Idee bis zum Börsengang oder Verkauf.
Wachstumskapitalfinanzierungen haben ihren Ursprung in den USA. Dort wurden erste Venture Capital und Private Equity Investitionen bereits in den fünfziger Jahren getätigt. Nach Europa kam das Wachstumskapital Ende der sechziger Jahre über Großbritannien. Wachstumskapital hat, gemessen am Investitionsvolumen, trotz des starken Wachstums der vergangenen Jahre, in Europa noch lange nicht die gleiche Bedeutung wie in den USA. Dementsprechend groß ist das Wachstumspotenzial für Investitionen in Europa.
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