Auch im Juli 2011 Zunahme der Verbraucherpreise

Wie das Statistische Bundesamt in einer Vorabmeldung berichtet, wird sich der Trend einer zunehmenden Inflationsrate in Deutschland fortsetzen. Für Juli ergeben die Berechnungen bisher eine Steigerung der Verbraucherpreise im Juli 2011 gegenüber dem Juli 2010 um 2,4%. Im Vergleich zum Vormonat, also Juni 2011 soll sich der Verbraucherpreisindex um 0,4% erhöht haben. Als Ursache werden vom Statistischen Bundesamt die üblichen Verursacher angegeben: Die Preise für Benzin und Heizöl sowie für den Energiesektor sind gestiegen.

Ob sich die Inflationsrate in Deutschland weiter nach oben entwickelt oder wieder abnimmt ist im Augenblick aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht absehbar. Die amerikanische Notenbank FED hatte gestern Abend (09.08.2011) angekündigt, die Zinsen weiterhin bis 2013 extrem niedrig zu belassen. In Anbetracht der relativ hohen Inflationsrate in den USA bedeutet das negative Realzinsen für die größte Volkswirtschaft der Erde.

Damit wird weiter billiges Geld für die Aktienmärkte und Unternehmen zur Verfügung gestellt. Wenn die Wirtschaft nicht global abstürzt, also in eine Rezession verfällt, dürfte die Inflationsrate weiter steigen.

Aufgrund der hohen Staatsschulden eine logische Konsequenz, schließlich können sich die Staaten über eine hohe relativ hohe Inflationsrate entschulden. Die Quittung zahlen alle Bürger, die entweder über höhere Preise oder einer entsprechenden Geldentwertung Ihres Kapitals die Finanzkrise mitfinanzieren.

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