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Die Inflationsrate 2011, Ausblick Teuerungsrate 2011 im September auf höchstem Stand seit 3 Jahren: 2,3% im Jahresdurchschnitt
TOP Die Inflationsrate in Deutschland betrug im Dezember 2011 auf 2,1% (im November 2,4%), wie das Statistische Bundesamt vorab berechnete. Bedingt ist dieser Anstieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, durch steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise und erstmals auch durch Preissteigerungen bei der Kleidung. Besonders Benzin verteuerte sich, im Vergleich zum Vorjahr sogar auf satte 14%. Und auch der Preisanstieg bei Kaffe war gewaltig, rund 44% im Jahresvergleich.
Die Inflation wird in 2011 weiter steigen und zwar kräftig! Warum?
Benzin und Öl sowie Heizöl werden noch teuerer, die Mieten steigen und die Preise für viele Nahrungsmittel wie Brötchen und Brot werden deutlich steigen. Die Inflationsrate wird 2011 deshalb deutlich über der von 2010 und 2009 liegen und erstmals seit 2 Jahren vermutlich wieder eine 2 vor dem Komma haben.
Wir gehen für Deutschland von einer durchschnittlichen Inflationsrate in 2011 von 2,4 % bis 2,6 % aus.
Gründe für die Zunahme der Inflation 2011 sind steigende Rohstoffpreise, steigende Löhne, die hohe Verschuldung des deutschen Staates in Verbindung mit Garantien für den Europäischen Rettungsfonds, eine anziehenden Konjunktur, sowie steigende Leitzinsen in Europa. Trend: Zunahme der Inflation 2011 und ein weiterer Anstieg in den Folgejahren.
Die Inflationsrate 2011 in Deutschland nach Monaten in der Übersicht
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Monat
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Jahr
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Inflationsrate [%]
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Dezember
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2010
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+ 1,7
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Januar
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2011
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+ 2,0
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Februar
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2011
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+ 2,1
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März
|
2011
|
+ 2,1
|
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April
|
2011
|
+ 2,4
|
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Mai
|
2011
|
+ 2,3
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Juni
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2011
|
+ 2,3
|
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Juli
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2011
|
+ 2,4
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August
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2011
|
+ 2,4
|
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September
|
2011
|
+ 2,6
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Oktober
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2011
|
+ 2,5
|
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November
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2011
|
+ 2,4
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Dezember
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+ 2,1
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Quelle: Destatis, Statistisches Bundesamt
In 2011 wird es mit der geringen Inflationsrate, die Deutschland 2009 und 2010 erlebt hat vorbei sein. Für Tagesgeld werden die Zinsen deutlich anziehen, 2,6 % sind sicherlich realistisch. Angesichts des Kaufkraftverlustes des Geldes werden für Sparer hohe Zinsen immer wichtiger, um das Kapital erhalten.
Auch wird die EZB das reichlich ausgeteilte Geld wieder einsammeln müssen, um Preisblasen zu verhindern. Das bedeutet: Die Leitzinsen werden angehoben. Die für die Finanzkrise relativ hohen Gehaltsabschlüsse in 2009 werden sich auswirken.
> Wir gehen daher von einer Teuerungsrate in 2011 von rund 2,4 % aus.
Sie interessieren sich für historische Inflationsraten oder Prognosen für zukünftige Inflationsraten? Mehr Infos dazu auf: Inflationsraten 2008, 2010. Weitere Informationen zum längerfristigen Verlauf der Inflationsraten finden Sie auf > Entwicklung Inflationsraten.
Wichtig für alle Erwerbstätigen: Was bleibt übrig vom Brutto in 2011? Und was ändert sich bei den Mehrwertsteuersätzen 2011.
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