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Was ist eine Restschuldversicherung? Restschuldversicherungen kündigen
Begriff - Definition - Erklärung
Verbraucherschutz Informationen zur Restschuldversicherung: Der Begriff Restschuldversicherung bedeutet: Wenn ein Kreditnehmer durch diverse Ursachen wie Tod oder Unfall oder auch durch Arbeitsunfähigkeit nicht mehr in der Lage ist, die noch ausstehende Kreditsumme zu tilgen, übernimmt die Versicherung, bei der die Restschuldversicherung abgeschlossen wurde die Zahlung. Damit sichert die Restschuldversicherung letztlich den Kredit ab, was natürlich gern von den Kreditgebern gesehen wird. Banken versuchen insbesondere bei bonitätsschwachen Personen, bei Arbeitslosigkeit etc.., die Vergabe des Kredits an eine Restschuldversicherung zu koppeln.
Für den Kreditnehmer steigt mit einer Restschuldversicherung der effektive Zins oft deutlich an. Die Banken rechnen aber normalerweise die Kosten für eine Restschuldversicherung nicht mit in den effektiven Kredit ein.
Restschuldversicherungen sind ganz besonders bei der Immobilienfinanzierung, bei Ratenkrediten oder dem Autokauf von Bedeutung, denn die üblichen Baudarlehen werden meist über mehrere Jahrzehnte zurückgezahlt und Änderungen in der Lebenssituation ergeben sich oft sehr schnell. Da kann eine Restschuldversicherung sehr sinnvoll sein und den wirtschaftlichen Ruin einer Familie verhindern. Es lohnt sich, die Angebote auf dem Markt zu vergleichen, denn gerade bei dieser Versicherungsart bestehen sehr große Unterschiede in den Konditionen bzw. Tarifen.
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Es werden zwei Varinaten der Restschuldversicherung angeboten:
Der Versicherungsschutz nimmt linear ab, wobei nur ein Teil der Restschuld übernommen wird. Diese Variante ist preiswerter als die Folgende:
Die Restschuld wird entsprechend dem Tilgungsplan jährlicher neu berechnet. Dabei wird die Restschuld komplett von der Versicherung im Ereignisfall übernommen.
Kann eine Restschuldversicherung gekündigt werden?
Das hängt ganz von den Modalitäten Ihres Restschuldversicherungsvertrags ab. Normalerweise ist es möglich, die Restschuldversicherung drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres zu kündigen. Allerdings haben die Banken den gewährten Kredit oft an den Abschluss einer Restschuldversicherung gekoppelt. Es kann daher durchaus der Fall sein, dass sich nach Kündigung der Versicherung der Zinssatz Ihres Kredits erhöht. Vor der Kündigung der Restschuldversicherung sollten Sie sich Ihren Kreditvertrag genau durchlesen und anschließend schriftlich bei der Bank nachfragen, ob die Kreditzinsen von de rKündigung betroffen sind.
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